Das hat die Verwaltung im Potsdamer Norden vor

Die Landeshauptstadt Potsdam plant gemeinsam mit der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) den Ausbau verschiedener Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Energien voranzutreiben. Grundsätzlich ist das Vorhaben, mehr erneuerbare Energien zu nutzen als fossile, durchaus zu unterstützen. Allerdings gibt es hier schwerwiegende Gründe, sich gegen dieses bestimmte Vorhaben auszusprechen.

Doch was plant die Verwaltung genau?

Die obere Karte zeigt, welche potenzielle Flächen für Windenergieanlagen es aus sicht der Verwaltung gibt. Die Darstellung zeigt, dass fast alle dieser Flächen, die für den Bau von Windkraftanlagen geeignet sein sollen, im Norden Potsdams liegen - allerdings in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten, in Ladschaftsschutzgebieten und in einer ländlichen Region, die von einer intakten Natur, zu schützenden Biotope und seltenen Tier- und Pflanzenarten geprägt ist.

Eine dieser Flächen befindet sich im Landschaftsschutzgebiet „Königswald Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft". Auf dieser Fläche, kaum 1000 Meter von der im Norden Potsdam gelegenen Waldsiedlung und vor den Toren der Döberitzer Heide, in der die Heinz-Sielmann-Stiftung mit ihren einmaligen und vielfältigen Projekten für einen einmaligen Natur- und Artenschutz sorgt.

Auf dieser Fläche plant die Stadtverwaltung drei bis fünf Windkraftanlagen, deren Ausmaße unvorstellbar sind. Mit einer Höhe von etwa 280 Metern werden diese Windkraftgiganten fast so hoch sein wie der Berliner Fernsehturm.

Das wird allerdings erst der Anfang sein, denn die Stadt plant - wie in der Abbildung gut zu erkennen - noch weitere Windkraftanlagen in Groß Glienicke, Kartzow sowie Uetz und Paaren.

Was das für unsn Einwohner, für die Landschaft und vor allem für die Flora und Fauna bedeutet, zeigen wir Ihnen in unserem Artikel "Warum es den Verein gerade jetzt braucht".

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