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Stellungnahme an Potsdam

 

Mit dem Amtsblatt der Landeshaupstdt Potsdam, Amtsblatt 14 vom 25.Juni 2026 wurde als „Amtliche Bekanntmachung“ die „Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan Nr.: 186 „Windpark Groß Glienicke Nord-Ost“, sowie zur Flächennutzungsplan-Änderung „Windpark Groß Glienicke Nord-Ost“ (35/24) der Landeshauptstadt  Potsdam“ bekanntgegeben. Diese Bekanntgabe finden Sie als pdf-Datei auf dieser Seite.

Mit dieser Bekanntmachung wird dem Bürger Potsdams und der sich betroffen gefühlten Bürger aus dem Umland Gelegenheit gegeben sich mit einer schriftlichen Stellungnahme zu der Planung zu äußern und dabei sein Missfallen der Stadt Potsdam mitzuteilen.

Nun gibt es eine Vielzahl von sachlichen und wissenschaftlich belegten Gründen, warum diese Planung der Stadt Potsdam sowohl ökologisch als auch ökonomisch vollkommen unsinnig ist und unter dem Gesichtspunkt der gesicherten Stromversorgung Potsdams über den Windpark Nauen als Alternative auch vollkommen unnötig ist.

Auf Potsdamer Gebiet sollen als Zielplaung 15 Riesen-Windkraftwerke mit einer Höhe von 286 Meter (der Fernsehturm auf dem Alexanderplatz ist mit Antenne 310 Meter hoch, über die Landschaft und Gbäude weithin sichtbar) errichtet werden, um so die Stadt Potsdam in ihrer Energieversorgung von Dritten vollkommen unabhängig zu machen. Beginnen soll diese Planung mit dem Bau drei solcher Moster-Windkraftanlagen nördlich der Waldsiedlung in einem Abstand von max. 1.000 Meter von den Häusen entfernt und drei weiteren Monsterwindkraftanlagen westlich von Groß Glienicke in ebenfalls diesem geringen Mindestabstand von 1.000 Meter zur Besiedlung Groß Glienicke.

Alles vor dem Hintergrund, dass die Energieversorgug über den Nauener Windpark einzig und allein mit einer Netzverbindung gesichert werden könnte, ohne dabei die Landschaft und Fauna und Flora auf Dauer zu zerstören.

Hinzu kommt, dass die Kosten der Netzverbindung bei max. 5 Mio. Euro liegen, die Realisirung der Moster-Windkraftanlagen mindesten 200 Mio. Euro verschligen würde, abgesehen von der dauernden Zerstörung der Natur und der ewigen Belastung für die Menschen.

Wir haben in einer pdf-Datei eine mit einigen Argumenten ausgestattete „Stellungnahme“, einen Brief vorbereitet, den Sie nur mit Ihrer Anschrift, mit einem Datum und Ihrer Unterschrift versehen und an die Stadt Potsdam – Anschrift der Stadt ist auch schon ausgefüllt – abschicken sollten.

Die Stellungnahme muss spätestens bis zum 2. Augast 2026 bei der Stadt Potsdam eingegangen sein!!

Machen Sie kräftig Gebrauch davon und sprechen Sie auch Ihre Nachbarn, Freunde und Bekannte darauf an!

 

Vorgefertigte Stellungnahme als Brief an Potsdam

Download Amtsblatt Potsdam Nr. 14